Große Resonanz auf Rundruf des Luststeigerung n.e.V

Posted on November 21st, 2009 by admin  |  Kommentare deaktiviert

Konstanz: Die am 14.11.2009 in Konstanz veranstaltete Versammlung des Luststeigerung n.e.V. brachte erstmals über 50 Teilnehmer zusammen. Sämtliche Kosten wurden durch Spenden übernommen, und der Verein konnte auch erstmalig eine Summe von über 5.000€ für die Vereins- und Öffentlichkeitsarbeit zusammenbringen. Gerade die in diesem Monat veröffentlichte Informationsbroschüre fand regen Anklang, erstmals wurden auch so Betroffene erreicht, die sonst wenig oder gar nicht das Internet als Informationsquelle nutzen. Die Broschüren wurden bei Fachärzten ausgelegt bzw. wurden an andere Selbsthilfegruppen direkt auf dem Postweg verschickt. Eine bisher noch nicht erreichtes Aufmerksamkeitspotential wurde dem Verein zuteil. Pressesprecher Thorsten Kaufmann bestätigte, innerhalb von einer Woche ca. 300 Anfragen per email beantwortet zu haben. Dabei ging es nicht nur um Fragen zur Vereinsarbeit. Thorsten Kaufmann: “Viele Männer schreiben erstmal anonym, und haben ganz konkrete Fragen zu Ihrem Problem. Viele wolllen auch eine Empfehlung bzw. Rat, gerade was den Kauf von Potenzmitteln angeht”. Aufgrund der gesammelten Erfahrung will die Luststeigerung n.e.V. sein Informationsprogramm erweitern, und verstärkt auch Adressen von in diesem Bereich versierten Psychologen bzw. Erfahrungen mit Potenzmitteln publizieren. Weiter erzählt Thorsten Kaufmann: “Aufgrund der positiven Erfahrung unseres Fund-Raisings, werden wir noch aktiver auf private Spender zugehen”. Es habe sich gezeigt, dass gerade Betroffene auch aktiv am Vereinsleben teilnehmen. Dies zeigt sich auch darin, dass bis auf 4 Vereinsmitglieder alle auf der Versammlung am 14.11.09 erschienen sind, selbst Anreisewegen von über 200km waren keine Seltenheit. “Dies zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind”, so Thorsten Kaufmann.

Selbsthilfegruppe Luststeigerung veröffentlicht Informationsbroschüre

Posted on November 21st, 2009 by admin  |  Kommentare deaktiviert

Die in Singen / Konstanz ansaessige Selbsthilfegruppe Luststeigerung wird im kommenden Monat eine Informationsbroschüre veröffentlichen, um im stärkeren Maße betroffene Männer aus der Umgebung aufzuklären. Es hat sich gezeigt, dass sich viele Männer mit Erektionsproblemen im Stich gelassen fühlen. Aufgrund ihres teilweise hohen Alters haben diese Männer keinen Bezug zum Internet, und können so mit den dort gebotenen Hilfen auch gar nicht richtig umgehen. Viele können das Medium nicht einschätzen, und fürchten um Ihre Anonymität. Daher beschreitet die Selbsthilfegruppe Luststeigerung den klassischen Weg, und will mit gedruckten Broschüren auf Ihre Plattform aufmerksam machen. Vor 2 jahren gegründet, zählt der Verein mittlerweile 50 Mitglieder aus ganz Deutschland, die sich regelmäßig austauschen. Trotzdem wollen die einzelnen Mitglieder anonym bleiben, aber Ihren Erfahrungsschatz im Umgang mit Erektionsstörungen weitergeben. Viele Männer können nur offen mit dem Problem umgehen, wenn gewährleistet ist, dass Sie anonym bleiben können. Im Internet ist das Forum der Gruppe unter folgender Adresse zu finden: http://www.luststeigerung.net . Alle Tätigkeiten werden ehrenamtlich durchgeführt, der Druck der Broschüre wird mit Hilfe von Spenden finanziert. Auf der Internseite sind auch die Kontakte zu finden, und der Verein betont, jeder sei herzlich eingeladen sich dort zu informieren.

Der Verein Luststeigerung wurde vor 2 Jahren in Südeutschland gegründet, und hat heute über 50 aktive Mitglieder, die sich regelmäßig austauschen und sich zu Selbsthilfeabende einfinden. Das Bestreben des Vereins ist, in einem anonymen Umfeld Männern mit Erektionsproblemen die Möglichkeit der Kommunikation zu bieten.

Pressekontakt
Luststeigerung n.e.V.
Singen
Ansprechpartner: tk@luststeigerung.net

Die Selbsthilfegruppe Luststeigerung geht an die Öffentlichkeit

Posted on November 14th, 2009 by admin  |  Kommentare deaktiviert

Es war nur eine Frage der Zeit. So kann man zusammenfassen, was die Mitglieder der Selbsthilfegruppe Luststeigerung bewegt hat, sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Jeder der bisherigen Mitglieder hatte sich bisher geschämt, öffentlich über seine Probleme zu reden. Genau aus diesem Grund hat sich Thorsten K. entschlossen, die Pressearbeit der Luststeigerung.net zu betreuen.

Pressearbeiter Thorsten K. stellt sich vor

Posted on November 14th, 2009 by admin  |  Kommentare deaktiviert

Guten Tag,

mein Name ist Thorsten, und ich bin einer der vielen Männer, die mit Erektionsproblemen zu kämpfen haben. Über Umwege bin ich bei der Selbsthilfegruppe Luststeigerung gelandet, und war von Anfang and begeistert, mit welcher Offenheit hier über das Thema Impotenz gesprochen wird. Erst diese Gruppe hat mir das Gefühl gegeben, nicht alleine zu sein, und auch die Sicherheit, mich Ihnen anzuvertrauen.

Daher möchte ich auch etwas zurückgeben, und betreue die Öffentlichkeitsarbeit, um unsere Plattform bekannter zu machen und damit anderen Menschen die Hilfe zur Selbsthilfe zu ermöglichen. Falls Sie einen Anstoß oder ein Thema haben, von dem Sie denken dass es in der Presse behandelt werden soll, schreiben Sie mir vertrauensvoll an: TK@luststeigerung.net

Bis dahin verbleibe ich mit freundlichen Grüßen

Thorsten K.

Hilfe vom Psychologen

Posted on Oktober 5th, 2009 by admin  |  No Comments »

Psychologische Fragen zum Thema Potenzprobleme können vielfältig und komplex sein. Psychologische Probleme sollten nie auf die lange Bank geschoben werden, da das Hilfebedürfniss in der Regel immer dringlicher wird. Wichtig ist es auch, sich schon bei Beginn einer möglichen Auseinandersetzung mit Problemen aus dem Bereich Potenzprobleme kompetent zu informieren – Sie sparen so Zeit, Geld und Nerven.

Über diese Seite

Posted on September 28th, 2009 by admin  |  No Comments »

Liebe Besucher

wir haben uns entschlossen diese Seite Online zu stellen, da sich immer mehr Menschen, vor allem natürlich Männer, mit dem Thema Erektionsproblem auseinandersetzen müssen. Das Internet bietet eine perfekte Plattform, da es die Möglichkeit bietet, sich schnell und anonym zu informieren. Gewonnene Erkenntnisse können allen Benutzern gleichzeitig zur Verfügung gestellt werden. Unser Ziel ist es, auf dieser Seite generelles Wissen über die Wirkstoffe, Verbreitung und Entwicklung der gebräuchlichsten Potenzmittel zu veröffentlichen. Und noch etwas: Diese Seite lebt von Ihren Beiträgen!!!

Bitte mailen Sie uns Ihre Beiträge an info@luststeigerung.de

Wir behalten uns vor Ihre Beiträge redaktionell zu bearbeiten, bevor sie veröffentlicht werden. Dies dient der Qualitätssicherungs dieses Blogs, wir hoffen auf Ihr Verständnis.

Was ist wirklich neu in Diagnostik und Therapie?

Posted on September 10th, 2009 by admin  |  No Comments »

Eine zielorientierte Diagnostik von Patienten mit erektiler Dysfunktion (ED),wie bereits 1990 von T. Lue vorgeschlagen, ist m. E. das zeitgemäße Vorgehen in der andrologischen Sprechstunde des Urologen.
Wie Weiske beschreibt, finden viele an einer ED leidenden Patienten erst dann den Weg zu uns, wenn die Einnahme eines PDE-5-Inhibitors nicht zum Erfolg geführt hat. Die Frage ist, ob die im Beitrag von Weiske angesprochenen, international festgelegten und ausführlich erläuterten diagnostischen Schritte uns in ihrer Komplexizität unter geltenden ökonomischen Bedingungen tatsächlich zuzumuten sind.
Nach „Evidence-based-Kriterien“ fehlt für eine derartige, weitgehende Diagnostik eine entsprechende Datenlage. Es muss daher unser Ziel sein, prospektiv verschiedene Untersuchungsmethoden zu evaluieren und diese unter Berücksichtigung der komplexen Begleiterkrankungen im „Outcome“ auf Spezifität und Sensibilität zu analysieren [1, 7]. Es sollte uns damit gelingen, Daten zu erarbeiten, die die Aussage, dass oral wirksame Potenzmittel das diagnostische Vorgehen bei der ED quantitativ verändern, jedoch nicht überflüssig machen,
untermauern. Weiter fällt mir auf, dass in der ausführlichen Darstellung der Untersuchungskaskade „LUTS“ in seiner Interaktion zur gestörten sexuellen Funktion nicht ausreichend berücksichtigt erscheint.Auch wenn fragebogenspezifische und die Ejakulation betreffende Aspekte [1] für diese Problematik nicht ausreichend evaluiert sind, müssen wir dieser Interaktion gerade als Urologen eine besondere Bedeutung bei- W.Weidner · Urologische Universitäts-Klinik und Poliklinik,Gießen Erektile Dysfunktion – ein Dauerbrenner
Was ist wirklich neu in Diagnostik und Therapie?
messen.Die mögliche positive Beeinflussungeines LUTS durch PDE-5-Inhibitoren[2] ist ein Aspekt, der in der Behandlung älterer Patienten mit ED neu ist.Die Einführung weiterer PDE-5-Inhibitoren und die von Porst skizzierte Entwicklung weiterer Stoffgruppen als potente Therapeutika hat unzweifelhaft die Behandlung der ED einfach gemacht.Die Definition denkbarer Nebenwirkungen, die Identifizierung von Risikofaktoren und die Sensibilisierung für kardiovaskuläre Begleiterkrankungen haben zu einem rationalen Umgehen mit PDE-5-Inhibitoren geführt.
Wichtig ist die Feststellung von Schultheiß u. Stief, dass zumindest für Sildenafil keine vermehrten Todesfälle gegenüber einer alterskorrelierten Vergleichsgruppe der Normalbevölkerung nachgewiesen werden können.Ein weiterer neuer Aspekt ist,dass neben der bedarfsabhängigen Einnahme (on demand) eine „Langzeittherapie“ mit einem PDE-5-Inhibitor in niedriger Dosierung denkbar ist. Porst erklärt sich den Erfolg eines derartigen Konzepts durch die Reoxygenierung des durchblutungsgestörten Schwellkörpers mit konsekutiver
Besserung der Funktion. Dazu führt er aus, dass das therapeutische Potential der PDE-5-Inhibitoren zu einer Verbesserung des gesamten Gefäßsystems führt, was zu einem nicht zu unterschätzenden Benefit für die mit kardiovaskulären Risikofaktoren (z. B. Hypertonus) behafteten Patienten beiträgt. Sicher ist die Therapie der ED durch die Einführung von wirksamen oralen Medikamenten, die die Erektion wieder herstellen, revolutioniert worden.Wir dürfen darüber jedoch nicht vergessen, dass eine ED altersassoziiert auftritt [8] und dass neben den in den Beiträgen angesprochenen Ursachen auch psychosomatische und Partnerschaftsprobleme berücksichtigt werden müssen.Wenn man sich unter diesem Aspekt die chirurgische Therapie der ED anschaut, so ist derzeit nur die penile Prothesenchirurgie fest etabliert. Diese Therapie überzeugt bei entsprechender Indikation durch ihre guten Langzeitergebnisse und durch hohe Patienten- und Partnerinzufriedenheit. Martinez-Portillo, Jünemann u. Sohn sprechen in ihrem Beitrag alle denkbaren technischen Aspekte der penilen Implantationsoperationen an,wobei die Patientenund Partnerzufriedenheit nach ihren Angaben bei >85% der Fälle liegen soll. Sie schätzen, dass ca. 15–20% aller ED-Patienten nur mit einer prothetischen Versorgung schlussendlich zu einer ausreichenden Erektion kommen. Nach dieser Einschätzung ist es ökonomisch wichtig, dass die Penisprothetik in den bisherigen GDRG nicht kostendeckend abgebildet ist.
Ob ein entsprechender Kodierungsvorschlag durch das Institut für Entgeltsysteme umgesetzt wird, ist unklar.Der Verfasser glaubt, dass wahrscheinlich nur der Weg über Sondervereinbarungen mit den Kostenträgern zu einer befriedigenden Lösung führen wird.

Wussten Sie…?

Posted on September 10th, 2009 by admin  |  No Comments »

Impotenz, Erektionsstörungen, Potenzprobleme -
hat Mann damit Probleme?

Haben Sie Schwierigkeiten, eine für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr ausreichende Gliedversteifung (Erektion) zu bekommen? Dann wissen Sie sicher aus eigener Erfahrung: Es ist zwar leicht, über Erektionsstörungen Witze zu machen, aber wenn man selbst betroffen ist, dann ist es sehr schwer, jemand zu finden, mit dem man offen darüber reden kann. Oft gelingt das selbst nicht mit der eigenen Partnerin. Wir helfen Ihnen, einen Ausweg aus dieser Situation zu finden.

Die Worte “Impotenz” und “impotent” werden häufig in einem negativen und abwertenden Sinn verwandt. Wir benutzen daher vorzugsweise den medizinisch korrekten Begriff “erektile Dysfunktion” oder reden von “Potenzprobleme”, “Potenzstörung” und “Erektionsstörung” bzw. “Erektionsstörungen”. Da in der Umgangssprache aber hauptsächlich der Begriff Impotenz verwendet wird, werden auch wir nicht ganz auf diesen Begriff verzichten.

Um die erektile Dysfunktion (kurz ED) von anderen sexuellen Störungen abzugrenzen, zitieren wir die Definition der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU):

“Die erektile Dysfunktion beschreibt ein chronisches Krankheitsbild von mindestens 6-monatiger Dauer bei dem mindestens 70 Prozent der Versuche, einen Geschlechtsverkehr zu vollziehen, erfolglos sind.”

So ganz nebenbei kann man dieser Definition entnehmen, dass eine gelegentliche Erektionsstörung “normal” und kein Grund zur Panik ist.
Das möchten wir jedem betroffenen Mann sagen

* Eine erektile Dysfunktion (ED) kann sehr früh auf andere gefährliche, noch nicht erkannte Erkrankungen wie beispielsweise Diabetes, eine koronare Herzkrankheit oder Arteriosklerose hinweisen. Deshalb ist eine medizinische Abklärung der Ursachen sehr wichtig. Bitte schiebe das nicht auf die lange Bank!

Mehr dazu haben wir unter der Überschrift “Ursachen der Erektionsstörung” zusammengestellt.
* Du bist nicht allein, und du musst nicht allein damit fertig werden.

Es gibt in Deutschland rund 4,5 Millionen Männer – das sind 20% aller Männer von 30 bis 80 Jahre – mit einer Erektionsstörung (Details enthält unserer Seite “Häufigkeit (Prävalenz) von Erektionsstörungen”). Das mag ein schwacher Trost sein. Aber das heißt auch, dass du verständnisvolle Gesprächspartner finden kannst, denn Reden hilft!
* Es gibt eine ganze Reihe von Medikamenten und Hilfsmitteln, um trotz Erektionsstörung eine Erektion zu bekommen. Da kannst auch du in Zusammenarbeit mit deinem Urologen das für dich Richtige finden.

Wir haben dazu eine Übersicht “Behandlung (Therapie) der Erektionsstörung” zusammengestellt.
* Es gibt auch ohne Erektion befriedigenden und lustvollen Sex einschließlich Orgasmus für beide Partner.

Auch dazu haben wir einige Anregungen: “Lustvoller Sex ohne Erektion”.

Unsere Erfahrungen

* Auch manche Ärzte haben Probleme, offen über das Thema Sexualität und besonders über Potenzstörungen zu reden.

Wenn dein Arzt beim Thema Sexualität ausweicht, schnell das Thema wechselt, oder deine Probleme bagatellisiert (“Das wird schon wieder”), dann gibt’s nur eins: Such dir schleunigst einen anderen Arzt!
* Nicht alle Urologen haben ausreichende Kenntnisse und Erfahrungen in Diagnose und Behandlung von Erektionsstörungen.

Unsere Tipps für den ersten Arztbesuch helfen, den richtigen Arzt zu finden und als mündiger Patient aufzutreten.
* Viele Männer mit Erektionsstörungen fühlen sich nicht mehr als “richtiger” Mann, sondern als Versager. Dadurch wird das Selbstwertgefühl zutiefst erschüttert, negative Auswirkungen auf Partnerschaft, soziale Kontakte und Arbeitsfähigkeit sind die Folge. Viele Männer ziehen sich von ihrer Partnerin zurück, gehen allen Zärtlichkeiten aus dem Weg und verweigern ein Gespräch über ihren Zustand.

Die Partnerinnen werden dadurch verunsichert und allein gelassen mit quälenden Fragen (Liebt er mich nicht mehr? Bin ich nicht mehr attraktiv genug? Hat er eine Freundin? Was habe ich falsch gemacht?). Das Verhalten der Männer hängt wohl stark mit vielen falschen und unrealistischen Annahmen über Sexualität zusammen. Einige davon haben wir auf der Seite “Sexuelle Mythen” zusammengestellt.
* Die meisten Frauen haben wesentlich mehr Probleme damit, dass ihr Partner nicht offen über seine Probleme reden kann, als mit der Erektionsstörung selbst.

Eine Erektionsstörung ist immer auch ein Problem in der Beziehung. Deshalb ist “Partnerschaftlicher Umgang mit der Erektionsstörung” angesagt und der wichtigste Schritt in Richtung einer Lösung. Der Artikel “Erektionsstörungen – Anregungen für Partnerinnen” bietet Frauen hierzu wichtige Hinweise.

Zahlen und Fakten

Posted on September 10th, 2009 by admin  |  No Comments »

Die Erektile Dysfunktion (ED) oder Impotenz ist ein weltweit verbreitetes gesundheitliches Problem, von dem über 100 Millionen Männer betroffen sind. Umgangssprachlich sind mit diesen Begriffen meist Erektionsstörungen gemeint. Das bedeutet, dass der Penis sich nicht ausreichend versteift oder die Erektion nicht lange genug gehalten werden kann, um einen befriedigenden sexuellen Akt zu erleben. Mediziner verstehen unter Erektiler Dysfunktion das “Unvermögen, den Beischlaf befriedigend auszuführen”. Sie unterscheiden zwischen Erektionsstörungen (Impotentia coeundi) und Unfruchtbarkeit (Impotentia generandi) – der Unfähigkeit, bei normaler Erektion ein Kind zu zeugen.

Die Schwere der Impotenz kann sehr unterschiedlich sein. Sie reicht von gelegentlichen Problemen bis zum totalen Verlust der Erektionsfähigkeit. Erst wenn die Probleme mindestens sechs Monate anhalten, spricht man im medizinischen Sinne von einer Erektilen Dysfunktion.
Männer in Deutschland

In Deutschland weisen unter den 20- bis 30-jährigen Männern rund zwei Prozent eine Erektile Dysfunktion auf, während bei den 60- bis 70-Jährigen rund die Hälfte betroffen ist. Doch nicht jeder Mann mit Impotenz braucht oder will tatsächlich Hilfe. Deshalb wird nur ein geringer Teil der Betroffenen tatsächlich behandelt.
Mögliche Ursachen
Körper     Seele
Herz-Kreislauf-Erkrankungen     Fehlende Selbstsicherheit
Bluthochdruck     Mangel an Lust
Arteriosklerose     Angst
Diabetes     Depressionen
Operationen (z.B. Prostatakarzinom)     Leistungsdruck
Folgen von Verletzungen     Stress
Hormonelle Störungen     Partnerschaftskonflikte
Multiple Sklerose     Verdrängte Homosexualität
Andere Nervenkrankheiten

Heute trennen Fachleute nicht mehr streng zwischen seelischen und körperlichen Ursachen einer Erektilen Dysfunktion, sondern berücksichtigen bei der Diagnose und Therapie alle Faktoren der Erkrankung. Rund 70 Prozent der Potenzschwierigkeiten sind vorwiegend auf körperliche Ursachen zurückzuführen, trotzdem spielt die Seele auch hier eine große Rolle.

Psychische Faktoren können leichte körperliche Defekte soweit verstärken, dass im Bett dann gar nichts mehr geht und der Mann impotent wird. Viele Männer empfinden eine Potenzstörung als Schwächung ihrer männlichen Identität. Wer über einen längeren Zeitraum keine Erektion bekommen kann, fühlt sich schnell als halber Mann. Die Angst vor einem erneuten Versagen der Männlichkeit verstärkt wiederum die Erektile Dysfunktion – ein Teufelskreis.

Bei etwa einem Viertel der Patienten ist die Ursache für die mangelnde Erektionsfähigkeit rein psychisch. Sexualwissenschaftler und Psychologen sehen sexuelle Störungen in erster Linie als verschlüsselte Botschaften von Körper und Seele. Wenn der Penis streikt, können Hemmungen oder Ängste dahinter stecken, aber auch ein Protest gegen das “Starker-Mann-Sein-Müssen”, Leistungsdruck und Stress.
Therapiemöglichkeiten

Zur Behandlung der Erektilen Dysfunktion gibt es folgende Möglichkeiten:

* Erstes Mittel der Wahl sind Tabletten mit Wirkstoffen, welche die Erektionsfähigkeit auf chemischem Wege verstärken. Dazu gehören etwa sogenannte PDE-5-Hemmer.
* Bringt die medikamentöse Therapie nicht den gewünschten Erfolg, kann eine Vakuumpumpe eingesetzt werden, mit deren Hilfe Blut in den Penis gepumpt wird. Diese Methode erfordert etwas Übung, ist aber nebenwirkungsarm.
* Eine Alternative hierzu sind Medikamente, die unmittelbar vor dem Geschlechtsverkehr direkt in die Schwellkörper des Penis gespritzt (SKAT) oder als Zäpfchen in die Harnröhre geschoben werden (MUSE). Für manche Männer kommt diese Methode der Selbstinjektion aber nicht in Frage.
* Wenn alle anderen Therapieformen versagt haben, sind verschiedene operative Eingriffe möglich, beispielsweise das Einsetzen einer Penisprothese. Dies ist allerdings immer die letzte Maßnahme, weil hierzu die Schwellkörper im Penis entfernt werden müssen – ein Eingriff, der nicht mehr rückgängig zu machen ist.
* Zur Behandlung der psychischen Ursachen und Verstärker kommen sexualpsychologische Beratungsgespräche, eine Verhaltenstherapie oder Psychoanalyse in Frage. Gegen den Teufelskreis aus Versagensangst und Versagen können erektionsfördernde Medikamente wie PDE5-Hemmer, aber auch der Wirkstoff Yohimbin helfen. Dieser wird heute jedoch nur noch in Ausnahmefällen eingesetzt.

Impotenz

Posted on September 10th, 2009 by admin  |  No Comments »

Die erektile Dysfunktion (erektile Impotenz) ist eine Form der Potenzstörung und liegt dann vor, wenn ein Mann dauerhaft unfähig ist, eine Erektion zu erreichen oder aufrechtzuerhalten, die für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr notwendig ist.

Von erektiler Dysfunktion sind etwa 50 Prozent der über 40-jährigen Männer zumindest zeitweise betroffen. Der Anteil nimmt mit steigendem Lebensalter zu.

Die Ursachen für Impotenz sind vielfältig. Psychische Faktoren kommen ebenso in Frage wie innere Erkrankungen, Hormonstörungen, Nervenschädigungen sowie Nebenwirkungen bestimmter Medikamente. Dabei kann eine für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion (Versteifung) des Penis nicht oder nur teilweise erreicht und aufrecht erhalten werden.

Die Therapie einer erektilen Dysfunktion besteht einerseits aus psychologischer Betreuung, andererseits kann die Erektion mit Spritzen, Tabletten, mechanischen Hilfsmitteln oder einem Harnröhrenapplikator gefördert werden. Die medikamentöse Behandlung muss aufgrund möglicher Gegenanzeigen und Nebenwirkungen unter ärztlicher Kontrolle erfolgen.
Von erektiler Dysfunktion (erektiler Impotenz) sind etwa 50 Prozent der über 40-Jährigen Männer zumindest zeitweise betroffen. Der Anteil nimmt mit steigendem Lebensalter zu. Ist die erektile Dysfunktion schon immer vorhanden gewesen, spricht man von einer primären Erektionsstörung. Tritt die erektile Dysfunktion spontan oder in bestimmten Situationen auf, spricht man von einer sekundären Erektionsstörung.

Es gibt zwei verschiedene Formen der erektilen Dysfunktion:

* Impotentia coeundi
* Impotentia generandi

Impotentia coeundi

Unter Impotentia coeundi versteht man die Unfähigkeit, den Beischlaf auszuüben. Dabei kann beim Mann keine ausreichend lange Erektion (Versteifung des Glieds) für den Beischlaf erreicht werden. Diese Störung sollte für mindestens 6 Monate bestehen. Man spricht in diesem Fall von erektiler Dysfunktion. Neben der erektilen Dysfunktion treten häufig zeitgleich Ejakulationsstörungen auf (ejakulatorische Impotenz). Hierbei kann der Zeitpunkt des Orgasmus nicht kontrolliert werden. In der Regel kommt es häufiger zum vorzeitigen Samenerguss (Ejaculatio praecox) als zum verzögerten Samenerguss (Ejaculatio retarda). Ein vorzeitiger Samenerguss kann darüber hinaus auch als Ursache oder Folge der erektilen Dysfunktion betrachtet werden. Eine derartige Erektionsstörung kann Lebensqualität und Wohlbefinden des Betroffenen sowie des Lebenspartners erheblich einschränken.

Auch Frauen können von Impotentia coeundi betroffen sein. Bei ihnen ist ebenfalls die Erregung gestört, was sich in unzureichender Feuchtigkeit der Vagina äußern kann.
Impotentia generandi

Fehlt die Fähigkeit zur Fortpflanzung, so spricht man von einer Impotentia generandi oder Sterilität (Zeugungsunfähigkeit bei Männern, Unfruchtbarkeit bei Frauen).
Die Ursachen für erektile Dysfunktion (erektile Impotenz) sind vielfältig und treten meist kombiniert auf. Bei jüngeren Männern überwiegen psychische gegenüber körperlichen Ursachen. Dagegen steigt bei fortschreitendem Alter der Anteil körperlicher Ursachen an.

Die Ursachen für erektile Dysfunktion können in arteriellen oder venösen Durchblutungsstörungen liegen sowie nervlich oder hormonell bedingt sein. Zu den möglichen Ursachen zählen:

* Durchblutungsstörungen
* erhöhter Blutzucker (Diabetes mellitus)
* Entzündungen von Hoden, Nebenhoden und Prostata
* Hormonstörungen
* Querschnittslähmung
* Multiple Sklerose
* unbewältigte Konflikte
* Leistungsdruck mit Versagensängsten
* Alkohol
* Nikotin
* Depressionen
* chronisches Nierenversagen
* chronisches Leberleiden
* vorhergehende Gefäßoperationen im Bauchraum
* Blasen- und Darmoperationen
* Bestrahlung im kleinen Becken
Auch Medikamente können erektile Impotenz hervorrufen:

* Magen-Darm-Mittel (Cimetidin, Ranitidin)
* Herzmedikamente (Digitalis, Propafenon, Verapamil)
* entzündungshemmende Medikamente (Kortison)
* Medikamente zur Entwässerung (Thiazide, Spironolacton)
* Blutdruck senkende Medikamente (Clonidin, Dihydralazin)
* Haarwuchsmittel (Finasterid)
* Medikamente gegen Depressionen (Antidepressiva)
* angstlösende Medikamente, sog. Tranquilizer (Phenothiazine, Butyrophenone, Thioxanthene)
* Betablocker (Propranolol, Atenolol)
* Antiandrogene
* Östrogene
Erektile Impotenz (erektile Dysfunktion) äußert sich dadurch, dass sich das männliche Glied für einen befriedigenden Sexualverkehr nicht ausreichend versteift beziehungsweise dass die Erektion nicht aufrecht erhalten werden kann. Teilweise können der Orgasmus oder der Samenerguss nicht kontrolliert werden oder verlaufen unabhängig voneinander. Es kann zum vorzeitigen Samenerguss (Ejaculatio praecox) oder zum verzögerten Samenerguss (Ejaculatio retarda) kommen.

Wichtig in der Diagnose von erektiler Dysfunktion (erektile Impotenz) ist die Patientenbefragung (Anamnese). Aufgrund der vielfältigen möglichen Ursachen muss neben der körperlichen Untersuchung und der Untersuchung der Blutwerte immer auch die soziale Komponente berücksichtigt werden.

Um die Ursachen einzugrenzen, werden für die Diagnostik von erektiler Dysfunktion besondere Verfahren eingesetzt.

Beim gesunden Mann treten in den Tiefschlafphasen unwillkürliche Erektionen auf. Diese lassen sich mithilfe von Messgeräten nachweisen. In diesen Fällen ist die Ursache der erektilen Dysfunktion vermutlich keine körperliche Störung.

Wenn ein männliches Sexualhormon (aus der Gruppe der Prostaglandine) in einen Schwellkörper gespritzt wird (Schwellkörperinjektionstest, SKIT), kann für gewöhnlich eine Erektion erreicht werden. Wenn für eine länger anhaltende Erektion bereits geringe Menge ausreichen, können ernste gefäßbedingte Ursachen für eine Erektionsstörung mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden.

Mittels Ultraschall (farbkodierte Dopplersonographie) kann nun die Durchblutung des Glieds überprüft werden und Aufschluss darüber geben, ob eine gefäßbedingte Ursache vorliegt.

In besonderen Fällen kann die arterielle Blutversorgung des Penis mithilfe von Kontrastmitteln im Röntgenbild dargestellt werden. Hierbei wird zunächst mit Medikamenten eine Erektion hervorgerufen, wird über die Schwellkörper Kontrastmittel eingebracht und anschließend mit Röntgenstrahlung auf einem bewegten Röntgenfilm der Abfluss aus den Schwellkörpern verfolgt und dokumentiert.

Ist der Blutabfluss über die Venen krankhaft gesteigert, kann eine Kavernosonographie durchgeführt werden. Dabei wird Flüssigkeit in die Schwellkörper gepumpt und gemessen, bei welchem Zustrom eine Erektion aufrecht erhalten werden kann.

Neurogene Störungen, also Störungen der Nervenversorgung im Penis, können durch elektrische Reize erkannt werden. Dieser Test ist besonders bei Diabetikern von großer Bedeutung.

Die Behandlung von körperlich bedingter erektiler Dysfunktion (erektile Impotenz) kann medikamentös erfolgen oder über verschiedene Hilfsmittel. In seltenen Fällen ist ein chirurgischer Eingriff nötig. Begleitend zur Therapie der erektilen Dysfunktion sollte psychologische Betreuung in Anspruch genommen werden. Die Therapie von psychisch bedingter erektiler Dysfunktion sollte zunächst in einer Psychotherapie bestehen.
Erektile Impotenz medikamentös behandeln

Mithilfe verschiedener Medikamente können Männer heutzutage erektile Dysfunktion medikamentös behandeln und so eine Erektion erreichen und aufrecht erhalten. Selektive Phosphodiesterasehemmer beispielsweise führen zu einer direkten Durchblutung des Penis. Sildenafil, Tadalafil sowie Vardenafil sind die bekanntesten Wirkstoffe. Die Einnahme erfolgt vor dem geplanten Sexualverkehr und nicht häufiger als einmal in 24 Stunden.

Da es zu Wechselwirkungen und Nebenwirkungen kommen kann, sind Potenzmittel verschreibungspflichtig. Nebenwirkungen können Kopfschmerzen und Schwindel, Hautrötung mit Hitzegefühl, Sehstörungen sowie eine verstopfte Nase sein.

Vereinzelt werden auch die Wirkstoffe Apomorphin und Yohimbin verabreicht.
Komplikationen

Besonders Sildenafil kann zu einer Blutdrucksenkung führen und damit die Wirkung blutdrucksenkender Medikamente verstärken. Die gleichzeitige Einnahme von Nitraten (z.B. bei Herzpatienten) oder Molsidomin kann lebensbedrohlich sein und muss daher vermieden werden. Außerdem sollte beachtet werden, dass jegliche sexuelle Aktivität auch ohne die Verwendung von Medikamenten mit einer Belastung des Herz-Kreislauf-Systems einhergeht. Personen mit Herzinsuffizienz, Brustenge (Angina pectoris), einem kürzlich erlittenen Schlaganfall oder einem Herzinfarkt sollten keine Potenzmittel verwenden.

Alle derzeit auf dem Markt erhältlichen Medikamente gegen erektile Dysfunktion sind verschreibungspflichtig und sollten genau nach den Angaben des Arztes eingenommen werden.

Schwellkörper-Autoinjektionstherapie

(Stand: 18. Juni 2009)

Bei der Schwellkörper-Autoinjektionstherapie wird ein gefäßerweiternder Wirkstoff (Alprostadil) in einen Schwellkörper des Penis injiziert. Die Injektion kann nach Erlernen vom Betroffenen selbst vorgenommen werden. Bei sachgerechter Anwendung sind die Nebenwirkungen gering. Wird die Injektion vom Betroffenen selbst durchgeführt, sollte alle drei Monate eine ärztliche Untersuchung erfolgen.

Die Schwellkörperinjektion ist nicht schmerzhaft. Sie wird mit einer extrem dünnen Kanüle durchgeführt. Die Verwendung von Fertigspritzen erleichtert die Handhabung
Penis
Anwendung der Autoinjektionstherapie
Komplikationen

Bei der Anwendung der Autoinjektionstherapie kann es zu Nebenwirkungen wie Blutergüsse, Penis- und Erektionsschmerzen und Schwellkörperinfektionen kommen.

Personen, die von Herz- und Kreislauf-Erkrankungen, Leber- und Nierenfunktionsstörungen, Geschlechtskrankheiten und Sichelzellenanämie betroffen sind oder innerhalb des letzten Jahres einen Herzinfarkt hatte, sollten die Schwellkörper Autoinjektionstherapie nicht anwenden.

In seltenen Fällen kann bei der Schwellkörperinjektion ein Priapismus auftreten. Dabei handelt es sich um eine schmerzhafte Erektion, die länger als zwei Stunden anhält und ärztlich behandelt werden muss. Unbehandelt führt ein Priapismus zu einer Fibrose (Verhärtung) und dauerhafter erektiler Dysfunktion.

Eine weitere Behandlungsmöglichkeit bei erektiler Dysfunktion (erektile Impotenz) besteht aus einem stäbchenförmigen Applikator aus Kunststoff. Dieser Applikator enthält ein 1,4 Millimeter dickes Stäbchen, welches den Wirkstoff Alprostadil enthält. Nach dem Wasserlassen wird der Applikator in die Harnröhre eingeführt. Durch Knopfdruck wird der Harnröhrenstab, der den Wirkstoff enthält, in die Harnröhre abgegeben.

Nach Entfernung des Applikators wird der Penis zwischen den Handflächen gerollt, damit sich der Wirkstoff in der Harnröhre auflösen, verteilen und durch die Harnröhrenwand aufgenommen werden kann. Durch das resorbierte Alprostadil entspannt sich die glatte Muskulatur, die Durchblutung wird gesteigert und es kommt zur Erektion.
Komplikationen

Bei dieser Methode können Nebenwirkungen wie Schmerzen, Kopfschmerzen, Harnröhrenverletzungen, Schwindelanfälle, Blutdruckabfall und kurze Bewusstlosigkeit eintreten. Bei zuvor aufgetretenen anhaltenden schmerzhaften Erektionen (Priapismus), Blutgerinnungsstörungen sowie Harnröhrenentzündungen sollte auf diese Methode nicht zurückgegriffenwerden.

Erektile Dysfunktion (erektile Impotenz) wird häufig durch Leistungsdruck und Erwartungshaltungen in der Sexualität verursacht. Mit der Zeit können Versagensängste entstehen, welche die erektile Dysfunktion noch verstärken. Daher ist es wichtig, dass beide Partner Methoden erlernen und der Erfolgsdruck vermindert wird. Die Art der Behandlung ist auf jeden Patienten individuell ausgerichtet.
Bypass-Operation

In seltenen Fällen, wie bei Verletzungen oder Gefäßverschlüssen, kann eine Bypass-Operation sinnvoll sein. Dabei wird eine neue Verbindung für das ausgefallene Gefäß geschaffen.

Vakuumpumpen

Vakuumpumpen sind bei allen Formen von erektiler Dysfunktion anwendbar. Sie bestehen aus einem durchsichtigen Kunststoffzylinder, der über einen Schlauch mit einer Handpumpe verbunden wird. Über das Zylinderende wird ein stramm sitzender Gummiring gezogen. Anschließend wird der Zylinder auf den Penis aufgesetzt. Die Pumpe erzeugt im Zylinder einen Unterdruck, der Penis füllt sich mit Blut und es kommt zur Erektion.

Anschließend wird der auf dem Kunststoffzylinder sitzende Gummiring auf die Peniswurzel abgestreift. Dies verhindert, dass das Blut wieder abläuft und erhält so die Erektion. Wird der Ring nach dem Verkehr entfernt, lässt die Erektion wieder nach. Bei dieser Methode besteht jedoch die Gefahr von Durchblutungsstörungen im Penis. Daher sollten Vakuumpumpen nicht angewendet werden, wenn Priapismus, Durchblutungsstörungen, oder andere Erkrankungen des Bluts vorliegen.
Penisimplantat

Patienten, bei denen medikamentöse oder mechanische Verfahren zur Behandlung der erektilen Dysfunktion versagen, bleibt oft nur noch ein Penisimplantat. Operativ wird in den Penis eine Prothese aus Kunststoff eingesetzt. Man unterscheidet so genannte semirigide Implantate von hydraulischen Penisprothesen. Semirigide Implantate sind kosmetisch unbefriedigend, weil sie zu einer Dauererektion führen. Hydraulische Implantate dagegen können vom Patienten selbst über eine Blase, die in den Hodensack implantiert wird, aufgepumpt werden.
Komplikationen

Das Einsetzen eines Penisimplantats ist aufgrund des komplizierten Mechanismus aufwendig. Als unerwünschte Nebenwirkungen können Verhärtungen (Fibrosen) und Infektionen auftreten. Bei der Prothesenimplantation werden die Schwellkörper teilweise entfernt. Der Zustand vor dem Eingriff kann deshalb nach einer derartigen Operation nicht wiederhergestellt werden.

Der Verlauf der erektilen Dysfunktion (erektile Impotenz) ist abhängig davon, in welchem Maß die Ursache therapiert werden kann. Die Wirksamkeit der zur Verfügung stehenden Behandlungsmöglichkeiten hängt demnach eng mit der jeweiligen Ursache zusammen.

Im Gegensatz zu einer erektilen Dysfunktion aufgrund körperlicher Ursachen ist eine erektile Dysfunktion aus psychischen Gründen meist ein vorübergehendes Problem.

Erektile Dysfunktion (erektile Impotenz) kann verschiedenste Ursachen haben. Daher ist es nur bedingt möglich, erektiler Dysfunktion vorzubeugen.

Wie bei allen anderen Krankheiten auch sollte allgemein vorbeugend auf eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung geachtet werden und Übergewicht, Nikotin und übermäßiger Alkoholkonsum sollten vermieden werden.

Darüber hinaus ist es wichtig, sich selbst beziehungsweise den Partner nicht unter Druck zu setzen, da dies die Probleme vertiefen und zu einem Teufelskreis führen kann.